e-Stations Logo

Authentifizierung an der Ladesäule – Ladevorgang starten

Anders als beim Tanken zahlen Sie an der Ladesäule nicht einfach bar. Damit der Strom freigegeben und richtig abgerechnet wird, muss sich das Auto oder der Fahrer zuerst authentifizieren. Welche Methode möglich ist, hängt von Säule, Auto und Ihrem Ladevertrag ab – meist stehen mehrere zur Wahl.

💳 RFID-Ladekarte

Klassiker, funktioniert fast überall

Sie halten die Ladekarte (oder einen Schlüsselanhänger) Ihres EMP kurz an das Lesefeld der Säule – der Ladevorgang startet und wird über Ihren Vertrag abgerechnet. Der große Vorteil: Es funktioniert per Roaming an fast allen öffentlichen Säulen und braucht kein Handynetz – ideal in Tiefgaragen oder Funklöchern.

📱 App & QR-Code

Flexibel, mit Preis- und Statusanzeige

Über die App Ihres Anbieters wählen Sie die Säule aus (oder scannen den QR-Code am Display) und starten den Ladevorgang per Fingertipp. Praktisch, weil Sie Preis, Ladeleistung und Fortschritt direkt sehen – setzt aber Handyempfang und einen geladenen Akku voraus.

🏧 Ad-hoc per Kreditkarte

Spontan ohne Vertrag – gesetzlich Pflicht

An jeder öffentlichen Säule können Sie auch ganz ohne Vertrag laden – per Kredit- oder EC-Karte am Terminal bzw. über einen QR-Code. Das ist gesetzlich vorgeschrieben und rettet im Notfall, ist aber meist der teuerste Weg. Details unter Ad-hoc-Laden.

🔌 Plug & Charge

Einstecken, fertig – sicher per Zertifikat

Nach dem Standard ISO 15118 meldet sich das Auto beim Einstecken per digitalem Zertifikat selbst an – keine Karte, keine App. Der sicherste und bequemste Weg, aber noch nicht von jedem Auto und jeder Säule unterstützt. Mehr dazu im Glossar.

⚡ AutoCharge

Automatisch erkannt – der Vorläufer

Die Säule erkennt Ihr Auto beim Einstecken an einer festen Fahrzeug-Kennung und startet von selbst. Einmal beim Anbieter eingerichtet, lädt es danach automatisch. Technisch einfacher, aber weniger fälschungssicher als Plug & Charge.

Weiterführend im Wissensbereich:

Anzeige